Ihr Pferd in guten Händen

So lautet der Leitspruch von Annette Schwarz, welche kürzlich als Pferdeosteopathin nach Salomon bei uns zu Besuch war.

 

Annette arbeitet überwiegend auf energetischer Ebene, was bedeutet dass sie sehr viele sanfte und oftmals für das menschliche Auge kaum oder nicht sichtbare Griffe verwendet. So können die angesprochenen Gelenke und Wirbel wieder in ihre Position zurück gleiten, anstatt ruckartig wieder dorthin zu finden. Auch die Dehnungsarbeiten finden mit viel Achtsamkeit statt, werden langsam ausgeführt, damit das Bewusstsein für den eigenen Pferdekörper angeregt wird und sich das Gewebe und die Muskulatur an die veränderte Position anpassen können.

Genauso wie ich mir das in der Zusammenarbeit mit Pferden wünsche.

Dem Körper Zeit für die Veränderung geben.

Dijema konnte sich der Behandlung hingeben und ließ die verschiedenen Techniken an ihrem Körper zu. Konnte sie eine Berührung nicht annehmen, so unterstütze Annette daraufhin mit Magneten, um die ersten Spannungen damit zu lösen. Gerade bei skeptischen Pferden oder welchen denen eine direkte Berührung zu viel ist, können die Magnete eine wunderbare alternative Lösung sein.

 

Auch die Lichtakupunktur / Lichttherapie wurde während der Behandlung eingesetzt. Dies bedeutet dass ein Licht, in einer bestimmten Farbe, auf die gewünschte Körperstelle gehalten wird.

Jede Farbe wirkt auf eine andere Art und Weise, so unterstützt Grün Verspannungen zu lösen. Blau kann zur Beruhigung und entzündungshemmend eingesetzt werden, wohingegen Rot anregend und wärmend wirkt.

 

Da ich selbst vor einiger Zeit zum ersten Mal das grüne Licht bei mir angewendet habe, weiß ich wie effektiv und lösend bzw entspannend das wirken kann. Ich selbst habe immer wieder Verspannungen im Kiefer und konnte diesem damit  gut helfen sich zu lockern.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass auch Dijema das Licht positiv angenommen hat und sich der Entspannung hingeben konnte.

 

Annette achtete sehr schön auf die Reaktionen von Dijema, blieb länger an einer Stelle wenn keine Reaktion kam oder veränderte die Position wenn sie zu verstehen gab das diese Berührung zu viel war. Dies zeigte sie, je nach Intensität mit hochgezogenen Nüstern, Kopf hochnehmen oder zur Seite treten. Dabei blieb Annette immer ruhig, nahm ihr Verhalten zur Kenntnis und versuchte eine andere Variante um Dijema entgegen zu kommen um so schnell möglich wieder eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

 

Trotz oder gerade wegen dieser kleinen aber feinen Art dem Pferd zur Entspannung und zum Loslassen zu verhelfen richtete Dijema ihren Blick immer wieder nach innen oder schloss die Augen ganz, kaute, schleckte, oder schnaubte ab.

All dies sind typische Reaktionen wenn der Sympathikus in den Parasympathikus wechselt, was bedeutet dass sich das Pferd besser fühlt als noch einen Moment zuvor

 

Als Dijema plötzlich mit mehrmaligem Gähnen antwortete, konnten wir sicher sein das sie in die Entspannung gefunden hat und diese Art der Körpertherapie bei ihr anschlägt. Gerade ihr fällt es oftmals schwer sich ganz hinzugeben, daher ist es mir eine besondere Freude dass Annette ihr den Raum bieten konnte, den sie dafür benötige.

Durch Gähnen zur Entspannung finden

Neben den Erklärungen was nun genau aus welchem Grund gemacht wurde, was ich immer sehr spannend finde, hat sie auch immer beschrieben was sie fühlen konnte. Zudem haben wir Hausaufgaben bekommen die wir nun selbstständig immer wieder einbauen können.

So kann ich Dijema beispielsweise eine regelmäßige Mähnenkammmassage geben um ihr hoffentlich öfters solche Entspannungsmomente bieten zu können, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Zudem haben wir noch Denkanstöße im Hinblick auf die Reinigung der inneren Organe erhalten und bekamen eine Energiemassagetechnik gezeigt, die den Energiefluss harmonisiert und beispielsweise vor dem Reiten hilft, die Muskulatur zu entspannen.

 

Abschließend haben wir gemeinsam mit dem kinesiologischen Muskeltest überprüft, ob tatsächlich alle Blockaden gelöst wurden oder es noch weiteren Handlungsbedarf gibt. Eine weitere kurze Erläuterung zur Kinesiologie findest du hier.

 

Ich bin begeistert von Annettes Art zu arbeiten und wollte euch gerne daran teilhaben lassen. Auch Tage nach der Behandlung zeigen dass es eine gute Entscheidung war, Dijema einmal durchchecken zu lassen. So war das auf die andere Seite rollen beim wälzen problemlos machbar und den Huf zu geben war auch wieder ohne Wiederstand möglich. Nun heißt es selbst regelmäßig an anzulegen, damit wir solchen Blockaden vorbeugen können.

 

Dieser Blogartikel entsteht aus eigenem Interesse und enthält unbezahlte Werbung, da ich gerne aus Überzeugung berichte.

 

Momentan befindet sich Annettes Homepage in der Überarbeitungsphase, wenn diese wieder online ist, werde ich sie hier verlinken.

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